Fensterblatt
Die Monstera deliciosa ist die wohl bekannteste Zimmerpflanze überhaupt — ihre charakteristischen Schlitze und Löcher in den großen, glänzenden Blättern haben sie zum Ikon des Plant-People-Lifestyles gemacht. Robust, wachstumsfreudig und vergleichsweise pflegeleicht eignet sich die „Köstliche Fensterblattpflanze" sowohl für Anfänger als auch für Sammler.
Ursprünglich stammt die Monstera deliciosa aus den tropischen Regenwäldern Mittelamerikas, vor allem aus Mexiko und Panama. Dort klettert sie als Hemiepiphyt an Bäumen empor und kann beeindruckende Größen erreichen. In ihrer Heimat trägt sie sogar essbare Früchte, die nach einer Mischung aus Ananas und Banane schmecken — daher der Beiname „deliciosa".
Sehr einfach durch Kopfstecklinge mit mindestens einem Knoten und einer Luftwurzel. Im Wasser bewurzeln (3–6 Wochen), dann ins Aroidensubstrat. Auch Air-Layering funktioniert hervorragend bei größeren Pflanzen.
Gelbe Blätter deuten meist auf zu viel Wasser hin. Braune Blattränder = trockene Luft oder zu wenig Wasser. Spinnmilben und Schmierläuse können auftreten — regelmäßiges Abduschen der Blätter beugt vor.
Stelle einen Moosstab oder einen Stützpfahl in den Topf — Monsteras klettern naturgemäß und entwickeln dann größere Blätter mit ausgeprägteren Schlitzen.
Alle Pflanzenteile enthalten Calciumoxalat-Kristalle und sind für Haustiere und Menschen leicht giftig.
Junge Pflanzen oder Pflanzen mit zu wenig Licht entwickeln Blätter ohne Schlitze. Mit ausreichend Licht und einer Kletterhilfe kommen die typischen Fenster mit der Zeit.
Bei guter Pflege bildet sie etwa ein neues Blatt alle 4–6 Wochen während der Wachstumsphase.
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